Als Kolumnistin versucht sich hier unsere Vorsitzende Astrid Ledwina.
Hier möchte sie den Besuchern Dinge der täglichen Arbeit etwas näher bringen, verbunden mit ihren eigenen Gedanken.
Wir hoffen, dass sie sich als Kolumnistin genauso gut macht ,wie als Vorsitzende und Trainerin unseres Vereins.
Eine Mail von Florians Mutti, Freitag den 3.09.2010
heute erreichte uns eine Mail von Florians Mutti.
Hallo Frau Ledwina,
hier wie versprochen ein paar Fotos von Trixi und Florian. Florian hat sich mittlerweile so an Trixi gewöhnt, dass ihm beim
letzten mal der Abschied von Trixi sehr traurig gemacht hat. Er hat im Auto angefangen zu weinen und wollte das sie
wieder mit nach Hause kommt. Es ist uns sehr schwer gefallen Florian verständlich zu machen, dass Trixi nur ein paar Tage
bei uns bleiben konnt und nun wieder zurück muß um die Ausbildung weiter fortzusetzen.
Hier noch ein kleines Beispiel wie sehr Florian Trixi mag:
Unsere Tochter hat an Ihrem Ranzen einen kleinen Schutzengel. Als ich damit geklimpert habe ist Florian wie von einer
Tarantel gestochen aus seinem Zimmer in die Küche gekommen und hat mehrmals hintereinander "Trixi, Trixi......" gesagt.
Was mir in diesem Augenblick nicht aufgefallen ist, jedoch meinem Mann, dass der Schutzengel genauso klimpert wie die
Steuermarke an Trixis Halsband.
Mit lieben Grüßen
Kornelia (Conny)
Trixi kommt nach der Ausbildung zu dem kleinen Autisten Florian
ich als Trainer finde es wirklich schön und freue mich sehr zu lesen, dass Trixi sehnsüchtig erwartet wird und in so eine nette Familie kommt.
Das private Hausbad oder eine Entdeckung in der Badewanne Mittwoch den 1.09.2010
Grausige Funde von Leichen haben schon oft für Entsetzen gesorgt, eine Leiche im Teppich, ein seit Jahrzehnten vermisstes Liebespaar am Grund des Achensees , eine abgetrennte Hand die aus dem Boden ragte oder eine verzweifelte Mutter vor ihren schrumpeligen Fingern in der Badewanne. Alles Opfer mir charakteristischen Wunden
Ein seltsamer Fund im Zuge von Reinigungsarbeiten machte ich wärend ich eigentlich gar nicht oder nach etwas ganz anderem gesucht habe vor wenigen Stunden…
eine Entdeckung in der Badewanne sozusagen, eine Schlange ca. 20cm groß.
Hier die einzige veröffentliche Bild aus dem Fund.
Neues von Bobby den 29.8.2010
Bobby wird in kürze mit Tom Sandy zusammengeschult werden der sich schon sehr auf seinen Hund freut
Trixi sitzt im Rollstuhl Sonntag den 29.08.2010
Zusammenschulung Luna und Raphaela den 18.08.2010
Liebe Raphaela,
gestern am Dienstag hattest du deine Prüfung zur Teamschulung mit deiner Luna. In den vergangenen 2 Wochen hast du gelernt mit Luna umzugehen. Luna musste lernen auch alle erlernten Kommandos aus ihrer Ausbildungszeit von dir anzunehmen.
Es gestaltete sich für euch nicht immer einfach, zusammen umzusetzen was ich euch beiden einzeln beigebracht habe. Denn jetzt ist Teamarbeit angesagt. Luna orientierte sich die ersten Tage stark an mir. Nur im Notfall griff ich ein. Einer musste den anderen von euch lesen lernen.
Abends ward ihr beide fix und fertig. Ja, dass ist immer so in einer Teamschulung. Gestern warst du so aufgeregt, ich auch ein bisschen muss ich gestehen. Denn gestern hattest du deine Prüfung, wobei du all das Erlernte aus den 2 Wochen umsetzen solltest.
Wir konnten erkennen, dass du dich wirklich gut vorbereitet hast. All die theoretischen Fragen konntest du sehr gut beantworten. Auch den praktische Teil hast du gut gemeistert.
Als euch die große Kehrmaschine auf dem Weg ins Einkaufscenter entgegen kam und Luna ausweichen musste bist du ruhig geblieben.
Für dich und Luna waren kaum noch Platz auf dem Bürgersteig. Aber dieser……Fahrer ist einfach weiter gefahren. Er hätte anhalten können und euch erst vorbei lassen müssen.
Luna hätte dich vor Schreck auf die Fahrbahn ziehen können….Aber du hast diese brenzliche Situation bestens gemeistert ohne in Panik zu verfallen wie am Anfang.
Luna hat gut auf dich reagiert. Solche Situationen sind nicht vorhersehbar. Auch das ist der Alltag mit einem Hund. Aber nun weiß ich, dass ich dir vertrauen kann und du euch aus Gefahrensituationen herausbringen kannst.
Ich finde die Leute im Rewe Einkaufcenter sehr nett. Der Chef war gleich einverstanden, dass Luna mit hinein darf und alle Angestellten wurden informiert. Das ist keine Selbstverständlichkeit aber ich finde es total schön, wie viel Anteil die an dir und deinem Behindertenbegleithund Luna nehmen.
Du hast die Teamprüfung bestens bestanden und ich bin sehr stolz auf dich Raphaela.
Meine liebe kleine Luna nun hast du eine große Aufgabe nämlich Raphael in erste Linie ein guter Freund zu sein und ihr im Alltag zur Hilfe zu gehen.
Ich danke dir, dass ich dich gefunden habe, ich danke dir für deine Geduld während deiner Ausbildung und ich danke dir von Herzen, dass du diese Aufgabe an Raphaelas Seite übernehmen möchtest.
Nun braucht ihr mich nicht mehr wirklich.
Eure Trainerin
Das ist unsere Fanny den 30.Juli 2010
Eine neue Aufgabe für Behindertenbegleithund Aika den 26. Juli 2010
Aika ist die Labradorhündin von Kerstin. Beide leben in einer behindertengerechten Wohnung. Nun trug es sich zu, dass in der Wohnung der Beiden die Rohre unbedingt erneuert werden müssen.
Dazu ist ein über mehrere Monate Wohnwechsel erforderlich um die Bauarbeiten nicht zu behindern.
Kurz und knapp Petra und Aika müssen umziehen.
In der neuen behinderten bez. altersgerechten Wohnung ist aber der Fahrstuhl für beide viel zu klein. Kaum dass Kerstin ihren Rollstuhl fachgerecht in den Fahrstuhl reinjongliert bekommt geht die Tür auch schon zu.
Aika hat nicht die Möglichkeit sich einen Platz zu suchen, weil eben kein Platz mehr da ist. Wenn Aika den Fahrstuhl vor Petra betritt passt Petra mit ihrem Rollstuhl nicht hinein.
Eine Lösung muss geschaffen werden…Aika muss also selbstständig die Treppen nach oben laufen während Kerstin mit dem Fahrstuhl fährt.
Kaum haben wir angefangen zu üben, Aika nach oben bez. nach unten zu schicken ginge eine nach der anderen Wohnungstür auf und Kerstins neue Nachbarn schauten uns neugierig bei der Übungsstunde mit Aika zu. Natürlich war das Interesse bei den vorwiegend älteren Leuten groß und ich wurde von guten Ratschlägen nur so überhäuft……Auf jeden Fall sind beide in dem Haus willkommen.
Die Resonanz auf Kosten die keiner bezahlt....22.Juli.2010
Auf Grund des großen Resonanz über den Artikel, Kosten die keiner bezahlt, hier noch einige Beispiele. Uns erreichten nach der Veröffentlichung des u.g. Beitrages einige Mails und sogar Anrufe. Leserinen und Leser bekundeten großes Interesse, an die zerstörerische Seite unserer Hunde wärend der Ausbildung. Wohl kaum ein außen Stehender macht sich Gedanken darüber was das Zusammenleben mit vielen Hunden noch mit sich bringt und womit der Trainer am Tag außer dem beschäftigt ist.
Die neue Hundehütte aus eBay den 21.Juli. 2010
das ist die neue Hundehütte die ich aus e.Bay ersteigert habe. Diese Hütte ist für die kleinen Hunde, die Möpse und Zwergpinscherhündin Nora gedacht.
Ich bedanke mich noch einmal recht Herzlich bei den netten Verkäufern die in e.Bay geschrieben habe - nur Abholung- und die mir die schöne Hütte trotz dem ins Haus gebracht haben. Die Hütte wurde uns quasi geschenkt, keinen Pfennig bez. Cent wollten die Leute dafür haben.
Kosten die keiner bezahlt... 15. Juli 2010
Unsere Hunde zerstören Gegenstände nicht, weil sie bösartig sind oder uns Trainer bewusst ärgern wollen. Die meisten Hunde tun dies aus Langeweile, besonders Junghunde neigen dazu sich auszuprobieren.
Manche Hunde kauen Teppiche in Anwesenheit kurz und klein, andere Hunde ihre Körbchen und Kissen manche tun dies nur, wenn sie alleine gelassen werden.
Mit vorliebe werden gerne Türen zernagt hinter denen der Trainer sich ab und an zurück ziehen möchte. In welcher Situation auch immer der Hund Gegenstände zerstört, es ist eine nervige und auch teure Unart die uns keiner bezahlt.
Meist lässt sich dieses Problem schnell und auf Dauer lösen wenn der Hund in seiner neuen Familie lebt in der man ihm mehr Aufmerksamkeit verschafft und er altersbedingt aus der Nagephase heraus ist. .
Bei der Gluthitze eine Abkühlung den 13.07.2010
Nach dem extrem langen harten Winter hält uns der Glutsommer in Atem. Eine extreme Belastung für Hund und Mensch.
Unsere Ausbildungsstation hat eine Grünfläche von 3000qm auf der sich unsere Hunde je nach belieben frei bewegen können. Sie beinhaltet im hinteren Teil einen eigenen Teich. Besonders die Retriever freuen sich darüber sehr. Aber auch unser Labradoodel Sam findet dort seine Abkühlung.
Therapiehund Trixi das erste Mal ein paar Tage in ihrem neuen Zuhause den 11.7.2010
Trixi wurde abgeholt und durfte das erste Mal ein paar Tage ihr neues Zuhause besuchen. Die ganze Familie freute sich sehr. Florian hat sogar den Namen des Hundes behalten und gab ihr ein paar kalorienreduzierte Leckerchen. Trixi hat sehr gut an Gewicht abgenommen .
Als sie in die Ausbildungsstation kam wog sie 38 kg aber hat super heile Gelenke. Nun wiegt sie dank des besonderen Diätfutters 29 kg.
Inzwischen ist Trixi wieder zurück. Florian hat bereits nachgefragt wo sie ist. Es freut uns wirklich sehr zu hören, dass der kleine Autist seinen Hund vermisst.
Ich habe in eBay eine neue Hundehütte ersteigert Sonntag den 4.Juli 2010
für 1 Euro. Ich danke für das Schnäppchen dem Verkäufer. Die Hütte ist sehr schön und kommt in guten Händen bzw. Pfoten
Sandy hat Geburtstag den 29.06.2010
und wurd 12 Jahre alt. Bobby war an diesem Ehrentag zu Besuch. Der Golden Retriever befindet sich im letzten drittel seiner Ausbildung und wird in den Sommerferien mit Sandy zusammengeschult werden.
Es gab soooo tollen Kuchen.... Demnächst wird Sandy und sein Begleiter Bobby beim FC Hansa Rostock eingeladen.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei den vielen Fans bedanken die so großen Anteil an das Schicksal des Jungen genommen haben. Vielen, viele Dank für die Spenden auch im Namen von Sandy und seiner Elterm.
Ich finde es schon erstaunlich wie die Fans doch zusammenhalten um so einen kleinen Jungen seinen Herzenswunsch erfüllen helfen. Die Spenden kamen nicht nur von Hansafans aus Mecklenburg sondern aus der ganzen Bundesrepublick.
Danke an Euch!!!!!
Florian besucht Therapiehund Trixi in der Ausbildungsstation den 22.06.2010
Florian, Vivien seine Schwester und die Mutti waren zu Besuch bei Trixi.
Dabei wurde festgestellt, dass Trixi die letzten vier Wochen bereits schön abgenommen hatte. Ihr Gewicht betrug 38kg, heute wiegt sie dank eines besonderen Diätfutters 31,8 kg. Erstaunlich ist aber, dass sie trotz ihres Gewichtes sehr gesunde Gelenke hat. Trixi wurde vor kurzem kastriert und die Operationsnabe wollte nicht so gut verheilen. Der Tierarzt sagte;"sie sei eine fette Verbindung und er musste sich durchkämpfen"
Ich bin so froh, dass die Gelenke in Ordnung sind.
Florian fand das alles hier mit den Hunden aufregend aber auch seine Schwester Vivien. Sie hätte gerne einige Hunde neben Trixi und ich glaube davon besonders Dodge mit nach Hause genommen.
Lange überlegen, den 9.06.2010
musste Raphaela natürlich nicht. Sie liebt ihre Luna über alles und trällert ihr zur Entschädigung ein Ständchen.....
Raphaela auf Abwegen
zum Tag des Hundes hat Paphaela sich in Bolle verliebt einer kleinen Jack Rassel Hündin vom Nebenstand des Malteser Hundebesuchdienst. Bolle hat spontan ihr Herz erobert.
Nun stellt sich hier die Frage; was wird aus ihrem Hund Luna? Müssen wir jetzt Luna wo anders hin vermitteln???? Soll jetzt Bolle für Paphaela ausgebildet werden????
Wie wird sie sich entscheiden....????
Vortsetzung folgt.
Ewa in Gips zum Tag des Hundes den 7.06.2010
gerade mal einige Stunden frisch aus der Notstation entlassen, ist Ewa unsere Trainerin. Ihre Hand musste in Gips gelegt werden. Ein Hund hatte sie ausversehen beim Spielen verletzt, so dass sie sich dadurch möglicherweise eine Entzündung im Handgelenk zugezogen hatte. Auf dem Ausbildungsgelende des VDH in Rostock wollten wir einen kleinen Einblick in der Ausbildung unserer Hund präsentieren. Nun das, Cheftrainerin Ewa in Gips!
Am 6.06.2010 ist Tag des Hundes
ab 10.00 Uhr befindet sich unser Verein Rehahunde- Deutschland in Rostock auf dem Hundeplatz in Toitenwinkel. Die Veranstaltung, der Tag des Hundes, wird vom VDH Mecklenburg- Vorpommern organisiert.
Wir beteiligen uns dort mit einem Info Stand und unsere Trainerin Ewa wird Ausbildungselemente aus der Arbeit eines Rehahundes nämlich unsere Luna präsentieren. Raphaela wird auch da sein um zu schauen ob Luna was neues gelernt hat.
Die Entscheidung - Dienstag den 1.06.2010
ist gefallen. Trixi wird ein Therapiehund und Florian zur Seite stehen
Bei ihm wurde frühkindlicher Autismus diagnostiziert. Florian nimmt mit seiner Umwelt so gut wie keinen Kontakt auf. Er lebt in seiner eigenen Welt und hat große Schwierigkeiten sich in unserer Welt zurechtzufinden.
Bei einem ersten persönlichen Treffen nahm Florian erstaunlicherweise Trixi sofort zu Kenntnis und nannte sofort mehrere male ihren Namen. Wir setzen so viele Hoffnungen in den Hund.
Luna lernt das fachgerechte Apportieren, Freitag den 21.05.2010
bei Ewa unserer Fachtrainerin. Luna befindet sich nun im letzten drittel ihrer Ausbildung. Das sichere und richtige Apportieren von Gegenständen ist eines der schwierigsten Lernprozesse in der Ausbildung eines Rehahundes. Damit ist nicht das "Spielbringen" gemeint was jeder Retriever gerne macht, sondern das zuverlässige Apportieren von Gegenständen.
Trixi hat heute am 18 Mai Geburtstag
Unsere Trixi ist heute ein Geburtstagshund.
Wir wünschen ihr viel Kraft und Freude bei der Ausbildung.
Sam ist da, Dienstag den 18.05.2010
am Sonntag ist Sam eingezogen. Wir danken Amadeus und seiner Mutti sehr, dass wir ihn haben durften.
Dodge hat zu Begrüßung in Sam sein Hundekörbchen gepinkelt, dann habe ich Beiden Bachblütentropfen gegeben...dann war es gut.
Nachts wollte Sam zu mir ins Bett springen. Da hatte er aber schlechte Karten denn am Fußende lag bereits Nora, meine Zwergpinscherhündin. Nora ist eine sehr erfahrene Therapiehündin die mich schon ein Jahrzehnt in der Therapiehundearbeit begleitet. Sie hilft mir speziell bei der Arbeit mit Koma- und bettlegerichen Patienten.
Meine Therapiehunde dürfen mit ins Bett, außer Dodge der schnarcht wie nichts gutes.
Ausbildungshunde generell nicht, auch nicht auf das Sofa.
Sammy eine Signalhündin geht der fast gehörlosen Lisa zur Hilfe. Sie hat gelernt morgens beim klingeln des Weckers Lisa so lange anzustupsen bis sie wach wird. Aber Lisa nimmt Sammy abends mit ins Bett . Darauf hin hatte ich bedenken, dass Sammy ihre Aufgabe nämlich das Wecken nicht erledigen würde. Aber es klappt trotzdem.
Wenn die Familien für sich später entscheiden, dass der Hund mit ins Bett darf ist es für mich o.k.
Am Sonntag zieht Sam ein
Sam ist ein Labradoodel. Seine Mutter ist eine Labrador Hündin und sein Vater ein Königdpudel. Durch zusammenziehen der beiden Rassenamen entstand der Name Labradoodel.
Das ist keine Hunderasse, eher zählt er zu den Designerhunden. In Australien wird er aber offiziell anerkannt. Durch eine Weiterzüchtung mit diesen Kreuzungen wird auch in Deutschland versucht eine eigene Rasse zu bilden. Ziel der Züchtung ist es einen Hund zu züchten der für den Menschen mit einer Hundehaarallergie besser verträglich ist. Auch soll der Hund weniger haaren, weil der Pudel keinen Fellwechsel unterliegt.

- Sam hat noch Freizeit

- zusammen mit seinem Menschen
Trixi ist eingezogen den 14.05.2010

- unsere Trixi zur Ausbildung
unsere Trixi ist da. Sie ist eine liebe Labrador Hündin die kein Teich auslassen kann. Eine so geduldige Hündin.
Vielleicht möchte sie eine Familie als Therapiehund im Alltag unterstützen oder lieber ein Behindertenbegleithund werden. Wenn Sam am Sonntag einzieht, werden die nächsten Wochen die Berufe aufgeteilt werden.
Wir waren schon bei der Ernährungsberatung, weil Trixisi doch abnehmen muss.
Mops Dodge hat sich über Trixi nicht so aufgeregt. Bei ihren Einzug hat er lediglich gegen die Spielzeugkiste gepischt.
Bobby ist da, den 7.05.2010

- Bobby ein Assistenzhund
Bobby ein lieber Golden Retriever ist eingezogen. Er kommt aus einem liebevollen Zuhause.Mops Dodge jagte Bobby zur Begrüßung durch die Wohnung. Nachdem ich eingeschritten bin um Bobby zu retten, erlitt Dodge fast einen Schwächeanfall.

- Bobby informiert sich über den Mops

- und schläft darüber ein

- wärend Dodge

- lieber Katzen studiert
Dodge hat eine Freundin, den 30.04.2010
Bald zieht Therapiehund Trixi ein
Trixi eine Labradorhündin zieht bald in die Ausbildungsstation ein. Sie ist wirklich sehr lieb aber wie Spike ein bißchen dick. Darum müssen wir wieder zur Ernährungsberatung. Trixi wird als Therapie oder Behindertenbegleithund ausgebildet. Wir werden erst einmal sehen worin ihre Stärken liegen. Sie liebt Kinder über alles und ist wirklich sehr geduldig im Umgang mit diesen.
Dodge nach seinem Klinikaufenthalt
Der kleine Mops Rüde aus dem Banner oben, musste er sich erst einmal ausruhen.
Dafür sind seine Zähne, soweit noch vorhanden wieder in Ordnung.
Aus der Narkose wollte er nicht wieder aufwachen. Von 8.00Uhr bis 20.00 Uhr war er in der Tierklinik. Eine Computertomographie in Leipzig steht noch an.
Die Nasendurchgänge sind zu eng und müssten per Laser vergrößert werden. Dodge hat diese Schwierigkeiten beim Atmen weil er immer heftig nach Luft schnappt wenn er sich aufregt.
Dieses wiederum kann zu einem Unterdruck des Herzmuskels führen. Das heißt, dass seine Lebensqualität bez. seine Lebenserwartung sehr eingeschränkt ist. Dodge kam aus einer Notvermittlung im Alter von 4 Jahren völlig abgemagert und mit einer 15cm großen Platzwunde am Kopf zu mir.
Er bekam den Namen Dodge nach dem gleichnamigen Auto, welches ich gerne hätte und mir nicht leisten kann.
Nun begleitet er mich bereits 2 Jahre in Schwerstbehinderteneinrichtungen und ist der Liebling der Schwestern und Therapeuten.
Die OP in Leipzig in einer Hals- Nasen - Ohren Spezialklinik, die einzige in Deutschland die sich auf kurznasige Hunderassen spezialisiert hat ist natürlich sehr teuer ca. 3000€.
Wenn sich jemand an den Operationskosten für das kleine graue Säugetier beteiligen möchten würden wir uns sehr freuen.
Spendenkonto
Rehahunde-Deutschland e.V.
Kontonummer: 2534118
Bankleitzahl: 130 900 00
Rostocker Volks- und Raiffeisenbank eG
Verwendungszweck: Dodge
Unser dicker Spike hat ein neues Zuhause den 29.04.2010
Spiky der u.g. liebe Golden Retriever hat eine neue Familie gefunden. Er konnte glücklich vermittelt werden. Der Anfahrtsweg von ca. 5 Stunden hin und 5 Stunden zurück wurde gerne in Kauf genommen. Nun lebt er in einer ländlichen Umgebung in einem Einfamiliehaus.
Raphaela ohne Rehahund in die Rehaklinik den 28.04.2010
Unsere Raphaela befindet sich zum Gesundheitscheck in einer Rehaklinik und Rehahund Luna lernt derweile das richtige, fachgerechte Apportieren. Dazu befindet sie sich momentan in einer anderen Ausbildungsstation bei unsere Trainerin Ewa.
Mops Dodge ist wieder gut drauf. Er hat sich auf meine 12 Jahre alten schwarzen Möpshündin Moppi gestürzt, weil sie ihm ein bißchen Futter wegfressen wollte. Moppi hat mich viele Jahre in der Therapie begleitet. Ihr wurde ein Tumores hinter dem Auge entfernt. Das Auge war nicht mehr zu retten und mußte leider ebenfalls entfernt werden. Außerdem kann sie auf Grund eines Hüftschadens nicht mehr richtig gehen und ist stark inkontinent.
Ich hoffe, dass meine Moppi noch lange bei mir bleibt.
Dodge kam später ins Haus und ist als Mops überhaupt nicht verfressen, ehr wählerisch, was Futter betrifft. Aber manchmal schlägt er über die Stränge.
Ständig will er die anderen Hunde zurecht weisen. Spike hatte Angst vor ihm.
Außerdem hat er einen Besucher in den Schuhe gepinkelt. Zum Glück habe ich es rechtzeitig bemerkt und schnell heimlich ausgewaschen.
Assistenzhund Luna mal in weiß, Donnerstag den 08.04.2010
die Werbeplakate von Raphaela und Luna sind in ganz Rostock zu sehen auch mitten in der Einkaufspassage sind sie zu finden.
Luna ganz in weiß, sozusagen als ein Hund der noch erwartet wird.
Plakatwebung mit Raphaela und Assistenzhund Luna ab Ostern 2010
Die Plakatfirma Decaux wird eine Woche in Rostock für die Präsenz auf 250 Plakaten von Raphaela und Luna sorgen.
Die Plakate werden von Robert Dahl Inhaber von Karls Erdbeehof zu Verfügung gestellt.
Raphaela ist schon ganz aufgeregt....vor dem Fotoshooting musste sie Bachblütentropfen zur Beruhigung nehmen. Luna zeigte sich schon ganz profesionell. Mit Hilfe des Trainers schaute sie fast immer schön in die Kamera. Schwarze Hunde sind schwer zu fotografieren aber der Fotograf gab sein Bestes.
Beide sind wirklich schon ein bißchen berühmt geworden.
Spike sucht ein neues Zuhause Donnerstag den 08.04.2010
Spike ist ein ein wohlgenährter Golden Retriever Rüde. Zur Zeit wiegt er 48 kg war gerade bei der Ernährungsberatung und bekommt nun Diät bis das Wuschgewicht eines Golden Retrievers erreicht ist.
Spiky ist ganz lieb und sieht aus wie ein großer dicker Teddy. Leider ist er für die Ausbildung als Therapiehund nicht geeignet da er etwas geräuschempfindlich ist und dann sensibel reagiert. Die Ausbildung erfordert eine hohe Anforderung. Aber er ist ein ganz netter Familienhund, für ein Haushalt mit Kindern gut geeignet. Spike kann einige Kunststücke und ist sehr anhänglich.
Wer Spike gerne haben möchte kann sich gerne über das Kontaktformular melden oder besser noch anrufen unter der Telefonnummer der Ausbildungsstation im Impressum.
Hilfe kommt von oben...
Auf Grund des große öffentlichen Interesse und vielen Nachfragen unserer Leser hier eine Fortsetzung der u.g. Geschichte:
Raphaela wollte unter keinen Umständen mehr in das Innerstädtische Gymnasium ihre alte Schule zurückgehen, so verzweifelt war sie.
Der Besuch der zuständigen Kinder Psychologin musste in Anspruch genommen werden und das Schulamt wurde informiert.
Dank der schnellen Hilfe des Schulamtes und deren verständnisvollen Mitarbeitern konnte eine zufrieden stellende Lösung gefunden werden.
Die freundliche Mitarbeiterin setzte sich sofort ans Telefon.
In kurzer Zeit konnten dem Kind zwei andere Schulen zur Auswahl gestellt werden.
Beide Schulen entschieden sich sofort zu helfen und Raphaela aufzunehmen. Raphaela entschied sich für das Ostssee Gymnasium welches aber in einem anderen Stadtteil liegt. Eine Schule die nicht behindertengerecht ausgestattet ist wie das Innerstädtische Gymnasium aber dafür war sie herzlich bei den Mitschülern sowie den Lehrern willkommen. Das Interesse an Raphaela und Luna war so groß, dass jeder wissen wollte wie es mit ihr und Luna weiter geht.
Ein Direktor schlägt zurück
Mittwoch, den 02.03.2010
Und es geht weiter zu Lasten von Raphaela.
Die Mutter, die in ihrer Not am heutigen Tag zum Direktor des ISG wollte, um dort nach einer vernünftigen Alternative für ihre Tochter zu suchen, war wie vom Blitz getroffen als sie wieder zu ihrem Auto kam.
Obwohl klar erkenntlich mit dem Behindertenausweis hinter der Frontscheibe, fand sie nebenstehenden Zettel vor ihrer Frontscheibe angebracht.
Zu erwähnen sei vielleicht noch einmal, dass es sich bei Raphaela um das einzige behinderte Kind des ISG handelt und auch ihr Auto den Pädagogen dort bekannt sein dürfte.
Abgebildeter Zettel wurde vom Direktor des ISG , zu mindestens unterschrieben, nur an das Auto von Raphaela getan, die mit ihrer Mutter dort nur kurz parkte, nicht jedoch an die Autos der Fahrer die auf den Behinderten-Parkplätzen falsch standen.
Kurios.....
Wir bleiben dran
Mutter in Not? Wohin sollte das führen?
Dienstag den 02.03.2010
Seit einiger Zeit gibt es Unstimmigkeiten zwischen den Lehrern des Innerstädtischen Gymnasium , Raphaela und ihren Mitschülern. Darum hat die Mutter von Raphaela um einen Termin beim Direktor der Schule und den Elternvertretern gebeten.
Auslöser der Eskalation war wohl der Zeitungsartikel in der OZ in dem Raphaela von ihren Ängsten, Problemen im Alltag in ihrer Schule und vom Rehahund Luna berichtet hat.
Erfreut waren wir über die riesige positive Resonanz aus der Bevölkerung. Um so überraschter waren wir über das negative Feedback der Schule.
Der Direktor nahm diesen Artikel zum Anlass Raphaelas Mutter in die Schule zu bestellen und drohte mit Konsequenzen. (von denen er heute nichts mehr wissen will)
Die Klassenlehrerin erklärte ihren Schülern, dass sie sowieso keine Hunde mag und sofort hatten einige Schüler eine Hundeallergie.
Ein Elternteil gab zu Bedenken....falls der Rehahund Luna mit in die Schule dürfte, könne sein Kind ja auch die Katze mit in den Unterricht nehmen....
Aber lesen Sie selber! Wir werden für Sie diesen Sachverhalt verfolgen.
Übrigens, das Christophorus Gymnasium in Rostock interessiert sich sehr für Luna und Raphaela http://dl.cjd-rostock.de/?p=2413
Offener Brief
Einen möglichst guten Tag,
an alle, die an dem unten erwähnten sogenannten Elternstammtisch teilgenommen haben!
Die Elternvertreter der Klasse 8 a des Innerstädtischen Gymnasiums.Hiermit möchten wir Sie, Werte Eltern und Klassenleiter, zu einem Elternstammtisch am Mittwoch, den 24.02.2010 ab 18.00 Uhr in das Brauhaus „Zum alten Fritz“ einladen. Wir wollen uns in geselliger Runde kennen lernen und über Themen wie Schule, Klasse, Klassenleiter, Lehrer u. ä. unterhalten. Vielleicht haben Sie auch konkrete Fragen / Probleme an uns als Ihre Elternvertreter, die diskutiert und an die Schulleitung heran getragen werden sollten. Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme!!! Ihre Elternvertreter
Es hatte tatsächlich etwas von Stammtisch im negativsten Sinne! Der Auflauf der versammelten Elternteile, die sich in haltlosen Anschuldigungen geradezu zu übertreffen schienen, sucht tatsächlich seinesgleichen! Ich bin überhaupt sehr überrascht, dass die Klasse 8a keinerlei weiterreichende Probleme zu haben scheint, als das Aushalten einer Nichtregelschülerin – war es doch bereits die zweite Zusammenkunft, die dieses Thema im Zeitraum von nur drei Wochen zum alleinigen Inhalt hatte! Dazu gab es dann auch noch hohen Besuch im Präsidium der neuen Tafel im Alten Fritz: Der Schuldirektor hatte sich eingefunden – einem nach seiner eigenen Aussage einmaligen, oder zumindest erstmaligen Ereignis - was die versammelte Runde ganz aufgeregt und gefallsüchtig in seinem fragwürdigen Fahrwasser umher rudern ließ. Es ging doch allen Ernstes drei Stunden lang darum, dass einem 14jährigen Mädchen im Rollstuhl in den unterschiedlichsten Facetten vorgeworfen wurde, eine Sonderstellung inne zu haben! Die staatliche Regelschule wolle sich wohl als integrative Einrichtung öffnen, wie der Obere derselben wiederholt eifrig zu versichern suchte, allerdings scheint dieser Prozess des Wollens nunmehr seit anderthalb Schuljahren mit zweifelhaftem Erfolg anzuhalten. Das bewies zumindest die Uninformiertheit der aufgebrachten Elternschaft, die sich in einer Weise auf die Mutter des im Mittelpunkt des Gefechtes stehenden Mädchens stürzte, die an mittelalterliche Hatz oder frühgeschichtlichere Ereignisse erinnerte. Die Kinder in dieser Klasse würden unter der Anwesenheit dieser Schülerin leiden – ein Wandertag in den Kletterwald sei durch sie in unerreichbare Ferne gerückt. Des Weiteren ging es um mangelnde Fürsorgepflicht der Mutter – zu allem Überfluss auch noch Hartz-IV-Empfängerin – die ihre Tochter doch tatsächlich nachmittags allein nach Hause kommen lässt, offenbar dieser Tage die Zumutung schlechthin für eine knapp 15jährige! Auch der von den durch die Schule angeforderten Fachleuten verfasste Sonderpädagogische Förderplan sorgte eher für Unverständnis und Unmut denn Einsicht bei einem Großteil der anwesenden Elternteile. Der Umgang mit Nachteilsausgleichen sollte in Zukunft etwas mehr mit Fingerspitzengefühl und pädagogischer Weitsicht gehandhabt werden – das nur am Rande. Nachdem ich die Quintessenz dieses denkwürdigen Abends in sarkastischer Kurzform nun losgeworden bin, kommen wir zum Vorfeld sowie zu den Nachwirkungen all dessen: Es gibt, angefangen beim Direktor bis hin zum gewählten Elternvertreter, scheint es, eine Einigung darüber, wie mit dem Dialogwunsch der alleinerziehenden Mutter Dowe umzugehen ist: Es wird schlichtweg nicht reagiert! Wie anders ist es zu erklären, dass zu Zeiten der Erstellung des Sonderpädagogischen Förderplans der Bitte nach einem zeitnahen Gesprächstermin fünf Wochen direktorales Schweigen folgte? Und der jüngste Beweis dieses Dialogunwillens oder gar -unvermögens: Am 7. Januar d. J. sandte dieselbe Frau Dowe eine E-Mail an den Elternvertreter, auf die es bis zur Einberufung des letzten Elternstammtisches keinerlei adäquate Reaktion gab. Vielmehr versprechen sich die Beteiligten augenscheinlich mehr von Überraschungsangriffsversuchen aus dem sprichwörtlichen Hinterhalt. Nun, damit kann ich leben. Ich bin, wie fast jede Mutter oder jeder Vater, gewappnet, für mein Kind einzutreten, mich auch vor mein Kind zu stellen, wenn eine Überforderung klar erkennbar ist. Genau aus diesem Grund identifiziere ich mich als Mutter uneingeschränkt mit den inzwischen erschienenen vier Zeitungsartikeln über Raphaela und Luna, die für sie auszubildende Behindertenbegleithündin. Nach dem Erscheinen des ersten Artikels - sozusagen über Nacht - in der Ostseezeitung vom 8. Januar d. J. war die Aufregung aus dem Stand groß. Größer als die ausnahmslos negative Reaktion der Schule ist allerdings die durchweg positive Resonanz seitens der Öffentlichkeit. Raphaela hatte in einem Interview von ihren Schwierigkeiten und Problemen gesprochen, denen sie als junge Rollstuhlfahrerin natürlich gegenübersteht. Logischerweise umfassen diese einen Großteil ihres Alltages, die Schule. Selbige fühlte sich angegriffen, desgleichen ihre Schüler. Wie kommt es? Ist es nicht so, das landläufige Sprichwort zitierend: Nur getroffene Hunde bellen?! Immerhin, nach monatelanger Sprachlosigkeit kam Bewegung in die Materie. Nach der ersten Elternversammlung am 3. Februar d. J. hatte ich die durchaus berechtigte Hoffnung, eine Besserung sei in Sicht – Dank und Respekt dem Vater, der sich um Fairness und sachliche Argumentation an diesem Abend einsetzte! Diese Hoffnung zerschlug sich erst einmal gründlich während der 3stündigen verbalen Angriffe dieser ignoranten und intoleranten Elternteilezusammenstellung am vergangen Mittwoch. Konnte ich in diesem Umfeld doch ansatzweise nachvollziehen, wie sich meine Tochter tagtäglich fühlen muss – die Äpfel fallen bekanntlich nicht weit vom Stamm; ein karibisches Sprichwort trifft es genauer: Goat doh’ make Sheep. Hiermit möchte ich Ihnen allen Gelegenheit geben, Ihre offenkundige Respektlosigkeit und mangelnde Akzeptanz gegenüber einer nachgewiesenermaßen körperlich eingeschränkten Schülerin und ihrer Mutter Revue passieren zu lassen. Als Zeugnis Ihrer hoffentlich vorhandenen menschlichen Größe ist eine Entschuldigung das Mindeste. Bis dahin wird meine Tochter bis auf die beiden Vergleichsarbeiten am Dienstag 1. und 2. sowie Donnerstag 3. und 4. Unterrichtsstunde entschuldigt aus nachvollziehbarem Grund dem Unterricht fernbleiben. Eine wichtige Bemerkung zu Luna, der schwarzen Labradorhündin, die vorläufig nur an den Wochenenden bei uns lebt, weil sie sich noch in der professionellen Ausbildung zum Assistenzhund befindet: Schon nach diesen wenigen Monaten war und ist sie Raphaela eine derart moralische und tatkräftige Unterstützung geworden, wie ich es in dieser kurzen Zeit und in diesem Umfang nie für möglich gehalten habe! Raphaela ist selbstbewusster geworden, sie fühlt sich respektiert, integriert und besser verstanden. Genau das ist Sinn und Zweck eines Behindertenbegleithundes, das gesamte soziale Umfeld einbeziehend. Vielleicht ist dieser Brief provokant genug, in angemessenem Zeitraum eine konstruktive Antwort zu erhalten?! Dialogbereit grüßt Katharina Dowe gesetzliche Vertreterin/Sorgeberechtigte von Raphaela Dowe Links http://dl.cjd-rostock.de/?p=2413
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Dienstag den 23.02.2010
Wir suchen für unsere liebe Golden Retriever Hündin eine verantwortungsvolle, nette Patenfamilie.
Unsere liebe, muntere, gesunde anschmiegsame Goldi Dame möchten wir von einen passende Rüden belegen lassen. Falls sie damit einverstanden ist und uns für unsere Ausbildung gesunde Welpen schenken würde, würden wir uns sehr freuen.
Für die Betreuung unserer Hündin suchen wir darum ab sofort eine nette Familie oder eine einzelne Person die sie aufnimmt. Unsere Hündin sollte fortan in der Familie leben und integriert werden wie ein eigener Hund.
Falls Interesse besteht für nähere Infos, melden Sie sich bitte.
Assistenzhund Luna freut sich auf Ihr neues Zuhause
Donnerstag den 18.02.2010
Vielen Dank für die große Anteilnahme an Raphaelas Herzenswunsch.
Wir freuen uns über jede Spende.
Manche haben auf den Überweisungen sogar nette Widmungen mit drauf geschrieben wie
...weiter so wir drücken dir die Daumen,
...viel Spaß mit Luna,
...wir finden es toll das du den Mut gehabt hast an die Öffentlichkeit zu gehe
...und viele andere.
Raphaela ist über die Spenden zur Ausbildung von Luna so glücklich. Niemals in Leben hätte sie gedacht, dass ihr Hilferuf so viele Menschen mobilisiert zu helfen.
Überwältigt von der großen Resonanz und Spendenbereitschaft müssen wir gestehen, dass Raphaela vor Rührung Tränen kullerten, was für uns auch nicht Alltäglich ist.
Eine Entschädigung für unsere Arbeit zu sehen wie das Kind überglücklich war, zu sehen wie so viele Menschen Anteil an ihrem Schicksal nahmen.
Sie sagte uns, dass sie Bedenken hätte an die Öffentlichkeit zu gehen, nun aber Stolz darauf war, plötzlich so wichtig zu sein.
Am vergangenen Freitag hatten wir einen Termin mit der Hanseatischen Bürgerschaftstiftung, vertreten durch Prof. Dr. Richter ehemaliger Direktor der Kinderklinik.
Er war sehr nett , interessiert an unsere Arbeit und dem Schicksal von Raphaela.
Am 24 .März findet in Rostock im Rathaus ein Stiftungstag statt. Dazu wurden Raphaela mit Luna ihre Mutti und wir als Verein eingeladen. Eine Spende wird dann feierlich übergeben.
Luna hat beim Besuch schon etwas gelerntes zeigen. Sie lernt schneller und freudiger als ich als Trainerin angenommen habe. Luna will gefallen. Außerdem kann sie auf Komando schon eine Rolle machen. Das gehört zwar nicht unbedingt zu ihren Aufgaben als Rehahund aber speziell Kinder freuen sich darüber immer. Darum lernt das bei mir fast jeder Hund.
Ein Therapiehund für Tom-Sandy
Kein Glück hat Sandy ein kleiner Junge aus Ribnitz -Damgarten im Rollstuhl.
Trotz großer Anstrengungen, die er mit seinen Eltern unternahm. So wurden alle Firmen in den Gewerbegebieten aufgesucht.
Der kleine Sandy besuchte auch in seinem Rollstuhl jedes kleine und großes Geschäft in der Einkaufsstraße.
Er verteilte dort einen von ihm und seiner Mutti verfassten Spendenaufruf, so wie ein Artikel aus der Ostseezeitung die von ihm berichtete.
Er sprach Leute auf der Straße an, was schon sehr rührend anzuschauen war, wie dieser kleine Junge für seinen Hund kämpfte.
Doch leider war Sandy Einsatz fast umsonst. Trotz häufiger verbaler Unterstützungsbekundungen von den Kaufläuten und vieler auf der Straße geführten Gespräche bekam Sandy nicht mehr als 225 € von 5 lieben hilfsbereiten Menschen zusammen.
Ein besonders niederschlagendes Argument bekam die Mutti des Kindes bein hiesigen und von ihnen seit 20 Jahren besuchten Optiker in der nähe des Marktplatz von Ribnitz zu hören.
In unserer Gegenwart erklärte er ihr, obwohl er sie und ihr Kind sein Jahren als Kunden kennt: …sie bräuchte den Aufruf gar nicht hier lassen, weil er für so etwas nicht spenden würde und sich auch darüber keine Gedanken macht und der Aufruf würde sowieso in seinem Papierkorb landen.
Soviel Herzlosigkeit haben selbst wir als Verein noch nie in so einer Form erfahren, wobei wir primär nicht die Nicht- Bereitschaft zur Spende sehen, sondern vielmehr, dass der Optiker 20 Jahre lang diese Familie als Kunden betreut hat und in den letzten 6 Jahren 3 Mitglieder dieser Familie ihre Brillen dort regelmäßig anfertigen ließen.
Da wäre doch vielleicht etwas mehr Herz und Verständnis der Familie gegenüber angebracht, denn auch er hat all die Jahre an ihnen verdient.
Das hier ist Tommy ein Golden Retriever. Wenn es uns gelingen würde Sponsoren für die Ausbildung des Hundes zu gewinnen, könnte er nach der Ausbildung bei Sandy einziehen und ihm im Alltag zur Hilfe gehen.
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